Manche Chefs sind nicht nur einfach dreist - manche suhlen sich förmlich in ihrer Maßlosigkeit! Im Artikel "
Gehalt verdreifacht" im Fachmagazin für Maßlosigkeit, dem "manager magazin", werden aus dem Geschäftsbericht der Commerzbank die Bezüge des Vorstandschefs Klaus-Peter Müller extrahiert und mit 3,04 Millionen Euro beziffert - "knapp drei Mal so viel wie im Vorjahr". "Im Vergleich zu Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann nimmt sich Müllers Gehalt jedoch bescheiden aus: Der Schweizer verdiente mit 11,9 Millionen Euro knapp vier Mal so viel", lügt das "manager-magazin".
So viel verdient kein Mensch! Das kann man mit einem einfachen Vergleich verifizieren. Von dem Geld, das allein diese zwei Männer im Jahr einsacken, könnte man 3608 Langzeitarbeitslosen ein ganzes Jahr lang den vollen Regelsatz des Arbeitslosengeldes II überweisen! Immer noch 1245 Langzeitarbeitslose hätte man mit einem Tausender im Monat ein Jahr lang notdürftig am soziokulturellen Existenzminimum halten können. 373 und ein halb Menschen wie mir hätte ein bescheidenes Jahresgehalt gezahlt werden können.