so-zi-al

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Schwarzfahren
     Zwangsjacke
     Weblog
     Alltag
     Politik
     Web
     Sibirien

* mehr
     Peter Schlemihl
     Links

* Freunde
   
    anderswo.ist.nirgendwo

    followmearound
    - mehr Freunde

* Links
     NachDenkSeiten
     DIE LINKE.
     Grundeinkommen
     junge Welt
     Erwerbslosen Forum
     Die Überflüssigen
     Stephan Geues Machtdebatte
     Freitag
     Analyse & Kritik
     Sozialismus
     LabourNet
     Blätter für deutsche und internationale Politik
     Jungle World
     ngo-online
     Attac
     EXIT! online
     World Socialist Website
     Net News Global
     Linksruck
     LinksNet
     Zeit-Fragen
     Armut und Arbeitslosigkeit
     Somlus Welt
     Der Schockwellenreiter
     RSS-Feed
     RSS-Feed so-zi-al

* Letztes Feedback
   15.10.17 10:34
    Thanks again for the art
   16.10.17 15:00
    Thanks for the article.R
   16.10.17 19:00
    It as actually a wonderf
   16.10.17 23:03
    Thanks for the post.Real
   17.10.17 03:05
    Ridiculous quest there.
   17.10.17 07:10
    Your style is unique in


Webnews







Kropotkin - meine Rede!

Freundlicherweise hat Roberto J. De Lapuente von "ad sinistram" ein Zitat von Peter Kropotkin gebracht, das von mir stammen könnte:
Eine zukünftige Gesellschaft muss die Idee des Entlohnens der Arbeit aufgeben. Es bleibt nur eines: Die Bedürfnisse über die Leistungen zu stellen.
Peter Kropotkin
Bei all den dummen Kommentaren besonders in der WELT Online von Leuten, die einerseits auf perverse Art prahlen müssen, dass sie eine 60-Stunden-Woche auf ihrer Arbeit schieben, und andererseits nicht für "faule Hartz-IV-Arbeitslose" aufkommen wollen - obwohl sie offensichtlich eine Mitverantwortung an der Massenarbeitslosigkeit tragen -, stellt sich mir nämlich immer folgende Frage: Warum sollte jemand, der für sich die freie Entscheidung getroffen hat, der Gesellschaft 60 Stunden in der Woche zu dienen, eigentlich mehr konsumieren können als jemand, der von dieser Arbeitsgesellschaft ausgestoßen wurde und keinen Job (mehr) erhält? Was hat die Leistung für die Gesellschaft überhaupt mit der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse zu tun? Wo soll da eine Verknüpfung sein??

Regelmäßig befördern auch Reflexionen über die Familie eine ähnliche Frage zutage: Warum sollten Menschen, die sich der gesellschaftlichen Aufgabe der Reproduktion widmen, für die Versorgung ihrer Kinder auf einmal mehr arbeiten müssen? Ist es nicht geradezu konstituiv für Gesellschaften, dass Menschen, die sich temporär diese zusätzliche Aufgabe aufhalsen, von der Gesellschaft genauso temporär dafür entlastet werden? Warum müssen Eltern, die ihre 3 Kinder ins Kino mitnehmen, fünfmal bezahlen?

Schließlich werfen noch diese merkwürdigen Versandhäuser, bei denen die Klamotten für große Leute deutlich mehr kosten als für kleine Leute, die Frage auf, ob denn die Einkommen der Leute proportional zu ihrer Körpergröße verteilt werden!

Lauter Ungereimtheiten!
20.4.09 02:58
 
Letzte Einträge: Entschuldigung, Einladung zur Gerichtsverhandlung, Schwarzfahrer-Demo am Donnerstag


Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Gechreibsel / Website (21.4.09 11:33)
Ja so ist das in lustig Teutonia - und nicht nur da.

Nimm dem Deutschen seine Arbeit und Du nimmst ihm sein Selbstverständnis. Bin auch ich nur Teil dieser Gesellschaft und weiß Gott nicht frei von. Aber ich frage mich seit langer Zeit: wie lange können wir uns diesen Arbeitsfetischl, der immer schwachsinnger wird und ein Auslaufmodell ist noch leisten?

Für mich persönlich ist die Entscheidung gefallen, ich kann ihn mir nicht mehr leisten, er hat meine Gesundheit ruiniert. Ich fürchte sowas oder ähnliches muß erst noch viel mehr Menshen passieren, bis ein Umdenken statt findet. Ob ich das noch zu Lebzeiten erlebe ist da eine interessante Frage...

Danke jedenfalls für Deinen Beitrag, macht mir Hoffnung, denn immerhin bin ich nicht die Einzige, die merkt, daß etwas faul ist im Staate, ja auf der Welt.

Bedingungsloses Grundeinkommen, weltweit. Wovon leben eigentlich die Menschen in Star Trek???

Gruß!


Manfred / Website (28.4.09 03:06)
Etwas verspätet ist mir EINE Verknüpfung zwischen der Leistung für die Gesellschaft mit der Befriedigung der eigenen Bedürfnisse noch eingefallen, was aber an ihrer Trivialität liegt: Je intensiver ich mich mit meiner Arbeit beschäftige, desto weniger kann ich konsumieren.

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung