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Unbedachter Primäranreiz des Elterngeldes

Einem Anteil von 42 Prozent der Antragsteller wird die Elternunterstützung beim Übergang vom Erziehungsgeld zum Elterngeld um glatt 50 Prozent (die Hälfte!) gekürzt (durch 1 Jahr Bezugszeit des Mindestbetrages statt 2 Jahre), mehr als die Hälfte haben weniger als mit dem Erziehungsgeld. Und das zugunsten von Leuten mit ohnehin günstigerer Ausgangsposition! Den Aussagen der Politik zufolge soll das Elterngeld ein - alles andere als sozialstaatlicher und damit verfassungswidriger - Anreiz für Karrierefrauen sein, Kinder in die Welt zu setzen. Man geht vom homo oeconomicus aus, bedenkt aber nicht, dass diesem Anreiz ein weiterer Anreiz vorausgeschaltet ist: eine solche Karriere anzustreben, mit der sich das Elterngeld dann später richtig lohnt, also noch mehr Ehrgeiz zu entwickeln, noch mehr zu arbeiten und noch weniger ans Kinderkriegen zu denken. Selbst wenn also in diesem Bereich das eine oder andere Kind dabei herausspringen sollte, wird es im Vergleich zur heutigen Situation eine ältere Mutter haben.
9.5.09 13:07
 
Letzte Einträge: Entschuldigung, Einladung zur Gerichtsverhandlung, Schwarzfahrer-Demo am Donnerstag


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bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


xxx / Website (12.5.09 14:48)
Bevölkerungspolitik

Gutverdiener kriegen mehr Geld, Geringverdiener weniger. Grund: Gutverdiener sollen, verglichen mit Geringverdienern, mehr Kinder kriegen, Geringverdiener sollen relativ zu Gutverdienern weniger Kinder kriegen.

Man könnte das mit der Gleichbehandlung begründen. Gut- und schlechtverdienende Frauen sollen die gleiche Möglichkeit haben, Kinder zu kriegen. Weil bei gutverdienenden Frauen mehr Arbeitseinkommen wegfällt, muss auch mehr Einkommen ersetzt werden.

Begründet wurde es aber anders. Was die an der Gesetzgebung beteiligten Personen dachten, weiß ich natürlich nicht, allerdings ist es wahrscheinlich, das sie den Tenor des öffentlichen Diskurses teilten: Unterschichteltern kriegen viele Kinder, die später wieder zur Unterschicht gehören und Sozialleistungen beziehen. Hochwertige Karrierefrauen geben ihre Merkmale zu selten weiter. Das Elterngeld sollte den Anteil minderwertiger Kinder zurückdrängen, die Bevölkerungsqualität verbessert werden.

Mit dieser Intention ist das meinetwegen wertneutrale Eltergeldgesetz reiner Rassismus.

Ein erbiologischer Zusammenhang zwischen dem Sozialstatus der Eltern und dem ihrer Kinder wurde zwar nie ernsthaft behauptet, entscheidend ist aber m. E. die Geburtensteuerung nach sozialen Kriterien.

Würde ich mehr verdienen und nicht im Niedriglohnbereich arbeiten, würde der Staat viel für meine Kinder tun. Egal in welcher Behörde ich mich gerade aufhalte, ich bilde mir verachtende Blicke auf die kleinen nutzlosen Esser ein.

Zum Glück funktioniert das Elterngeld nicht. Bis auf Nachzieheffekte hatte es keinen Einfluß auf Geburtenrate und Geburtenverteilung nach Schichten.
Sonst wäre bestimmt jemand auf die Idee gekommen, die Elterngeldfolgen aus der Welt zu schaffen: mit einem Vernichtungsfeldzug gegen reiche Kinder.


Manfred / Website (12.5.09 15:27)
Als ich Deinen Kommentar zu lesen begann, dachte ich schon, Du wolltest mir das Elterngeld erklären

Nee, Du hast vollkommen Recht: Das Elterngeld ist a) der erklärte Versuch, die Eugenik in Deutschland wieder zu etablieren, und b) pure Dummheit, weil Eugenik auf der genetischen Ebene funktioniert. Die genannten "Merkmale" der "hochwertigen Karrierefrauen" sind aber hauptsächlich anerzogene, herangebildete und soziale - nicht genetische - Merkmale! Eine erbbiologischer Zusammenhang zwischen dem Sozialstatus von Eltern und dem ihrer Kinder ist in der Tat nicht nachgewiesen und wenn man davon hören würde, kann ich nur raten, dem keinen Glauben zu schenken!

Der Gleichheitsgrundsatz muss daher zum Widerstand gegen das asoziale Elterngeld herangezogen werden, da es das Sozialstaatsgebot des Grundgesetzes verletzt.

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