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Demokratischer Widerstand gegen AZ-Forum mit den drei aussichtsreichsten Bewerbern

Am Abend des 17. Februar 2012 habe ich die Initiative gestartet, den demokratischen Widerstand gegen das Forum der Mainzer "Allgemeinen Zeitung" mit den drei nach ihrer Ansicht "aussichtsreichsten Bewerbern" zu organisieren. Wir müssen uns gegen solche Erscheinungen der Postdemokratie frühzeitig wehren, wenn wir die Demokratie erhalten oder richtiger: zurückerobern wollen!

Werte Demokratinnen und Demokraten!

Unsere Lokalzeitung "Allgemeine Zeitung" bildet sich ein, für die Demokratie einzutreten, indem sie eine Podiumsdiskussion mit OB-Kandidaten veranstaltet, lädt aber in grotesk undemokratischer Weise nur die drei ihrer Meinung nach (!) "aussichtsreichsten Bewerber" dazu ein - mithin nicht einmal die Hälfte der insgesamt acht Kandidaten.

Das AZ-Forum zur OB-Wahl findet am Mittwoch, den 29. Februar 2012 um 18 Uhr im Erbacher Hof (Grebenstraße in der Altstadt) statt. Die Moderatoren Friedrich Roeingh, AZ-Chefredakteur, und Monika Nellessen, Chefin der AZ-Lokalredaktion, stellen - nach derzeitigem Stand - Lukas Augustin (CDU), Michael Ebling (SPD) und Günter Beck (Grüne) die Fragen, die auch per Video-Aufnahme von Hörern des privaten Radiosenders Rockland Radio (der das AZ-Forum unter der Frequenz 107,9 MHz live im Hörfunk übertragen wird) bis Aschermittwoch vorab gestellt werden können - ein Beleg dafür, dass die bestmögliche Bürgerbeteiligung durchaus im Fokus der "Allgemeinen Zeitung" steht!

Im Interesse der Demokratie wäre ein solches Forum aber nur mit ausnahmslos allen Kandidaten akzeptabel. Ich grenze damit dieses Forum von anderen Podien durchaus ab, die interessenorientiert sind (BI Ludwigstraße am 24. Februar um 19 Uhr im Haus am Dom) oder eine weltanschauliche Eingrenzung haben (sollten) (ver.di Rhein - Nahe - Hunsrück am 6. März um 18 Uhr im Erbacher Hof) - und die dennoch mit jeweils (immerhin) fünf Kandidaten aufgestellt sind!

Zwei Methoden sind denkbar, um diesem Anspruch Nachdruck zu verleihen, die natürlich konsekutiv anwendbar sind:
  1. Einwirken auf die "Allgemeine Zeitung" mit persönlichen Kontaktaufnahmen, institutionellen E-Mails und personalisierten Leserbriefen und offenen Briefen im WWW, das Podium mit allen Kandidaten zu besetzen. Bei dieser Methode wäre ein sichtbar gemeinschaftlich koordiniertes Vorgehen eher kontraproduktiv: getrennt marschieren, vereint zuschlagen.
  2. Am Tag der Veranstaltung - mit notwendig vereinten Kräften - den Zugang zum Erbacher Hof mit der Begründung unterbinden, dass dort eine demokratiefeindliche Veranstaltung stattfindet.
Der Anspruch ist - zugegeben - recht hoch, aber ich denke, uns allen ist klar, dass es sich bei der "Postdemokratie", die bei dieser nur scheinbar demokratischen Podiumsdiskussion zum Ausdruck kommt, um eine lediglich als Euphemismus differenzierbare Vorstufe zur autoritären Gesellschaft handelt (die dann besser als Oligarchie oder Plutokratie beschrieben wäre).

Ich wende mich in erster Linie an Sie/Euch, Ihren/Euren je eigenen Anspruch an die "Allgemeine Zeitung" zu entwickeln und möglichst öffentlich zum Ausdruck zu bringen, kann mir allerdings auch vorstellen, dass SPD, GRÜNE und CDU in das Vorgehen (nach Methode 1) eingebunden werden und eröffne die eigenverantwortliche Kontaktaufnahme auch jede/r hier Angesprochenen.

Eine Rückmeldung über Ihre/Eure Erwägungen zur Methode 2 ist bis zum Abend des Fastnachtsdienstag erwünscht.

Die Mainzer Initiative gegen HARTZ IV, die sich von keinem der von der "Allgemeinen Zeitung" als "aussichtsreichste Bewerber" apostrophierten Herren irgend eine Aussicht verspricht, ist bereits vorgeprescht: "Offener Brief an die Mainzer Allgemeine Zeitung". Ich wünsche Ihnen/Euch ähnlich gute demokratische Ansprüche!

Mit solidarischen Grüßen
Manfred Bartl
Sprecher der Mainzer Initiative gegen HARTZ IV
17.2.12 22:21
 
Letzte Einträge: Entschuldigung, Einladung zur Gerichtsverhandlung, Schwarzfahrer-Demo am Donnerstag


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