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Mindestlohn zur Existenzsicherung!

Sachen gibt's…

Ich bin heute in den Weiten des Internet über ein ausgesprochen merkwürdiges Buch gestolpert. Es heißt - vielversprechend klingend - : "Mindestlohn zur Existenzsicherung?" und ist von Dr. Christian Helmrich. Erschienen ist es 2015 in der Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG Baden-Baden, und dementsprechend fand ich es im nomos-shop.de beschrieben. Allerdings musste ich mir im Klappentext diese Verknüpfung gefallen lassen:
"Als 'internalisierendes Sozialrecht' dient er [der allgemeine Mindestlohn] der Existenzsicherung der Arbeitnehmer. Aber belastet werden für dieses gesamtgesellschaftliche Ziel nur die Arbeitgeber."

Die angebliche "Leseprobe" (PDF) stellte sich zwar als kaum mehr als das Inhaltsverzeichnis heraus, aber immerhin konnte ich aufgrund dessen feststellen, dass es sich bei dem Buch um eine Dissertationsschrift handelt:
"Die Abhandlung wurde von der Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg als Dissertation angenommen."

Wenn nicht gerade eine völlig kenntnisbefreite Person vom Verlag den Klappentext zu verantworten hat, haben entweder die Fakultät für Rechtswissenschaft an der Universität Regensburg oder die Nomos Verlagsgesellschaft nicht gut genug aufgepasst, um diesen Mumpitz auszusondern und als gefährlichen Sondermüll zu entsorgen!

Denn erstens ist die Existenzsicherung der Arbeitnehmer (!) offenkundig kein "gesamtgesellschaftliche Ziel" und zweitens werden die Arbeitgeber nicht damit "belastet", sondern schöpfen vielmehr durch Ausbeutung der Arbeitskraft der Arbeitnehmer den Mehrwert ab!

Der Autor versteigt sich sogar zu der Behauptung, der Mindestlohn sei verfassungswidrig! Abschließend biete er einen Blick auf alternative Modelle", unter denen ihm "insbesondere Kombilöhne nach Muster des US-amerikanischen Earned Income Tax Credit" lohnenswert erscheinen. Nee, is klar!

Wer mit mir über das Buch diskutieren möchte, sende es mir bitte zu, damit ich es lesen kann. Ganz aufgeben würde ich die Hoffnung nämlich nicht, denn immerhin ist das Buch Teil der Reihe Equality-Oriented Policies (EOP), was eigentlich ganz vernünftig klingt…
14.9.16 00:47
 
Letzte Einträge: Entschuldigung, Einladung zur Gerichtsverhandlung, Schwarzfahrer-Demo am Donnerstag


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