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Hildesheimer Schüler putzen

Laut NDR sollen Hildesheimer Schüler ihre Schule jetzt selber putzen. Gut! Das ist soziale Verantwortung!

Auch in Japan reinigen Schüler (und Lehrer) die Schule selbst, wie man in der "Sendung mit der Maus" lernen konnte. Warum also nicht auch die Schüler in Hildesheim?!

"Sollen denn die Rathausmitarbeiter ihre Arbeitsumgebung in gleicher Weise selber reinigen?", fragte ein Schulleiter die Stadt per Fax. Ja, sicher!

Hildesheim räumt auf mit der Legende von der Produktivität des Putzens in Relation zum Manager! Nur selber reinigen ist sozial! Auf diese Weise wird niemals die Frage aufkommen, ob die Arbeits- oder gar Lebenszeit des Managers wertvoller ist als die der Putzfrau! Reinigungsdienstleistungen haben in den letzten Jahren rapide an Wertschätzung verloren. Durch das Outsourcing an sich, aber natürlich auch durch Lohnsenkungen im Zuge der wachsenden Entfernung vom "Kerngeschäft". Wenn jeder seinen Arbeitsplatz selbst reinigt (wo kein spezielles Reinigungs-Know-how vonnöten ist), dann wird auch die Entfremdung reduziert. Das wünschen sich doch alle, nicht wahr?

Als ich letztens beobachtete, wie Schüler des Mainzer Frauenlob-Gymnasiums rund um ihre Schule ein wenig aufräumten, wollte ich sie schon beglückwünschen und fragen, ob nicht die künstlich aufgebaute Distanz zur Schule - die immerhin ihr Leben darstellt - dadurch reduziert werde. Aber ich ließ sie dann doch einfach machen!
25.2.09 22:28
 
Letzte Einträge: Entschuldigung, Einladung zur Gerichtsverhandlung, Schwarzfahrer-Demo am Donnerstag, Alles Einstellungssache!, Wieder kein Sozialicket!


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bisher 3 Kommentar(e)     TrackBack-URL


He-Ka-Te / Website (26.2.09 09:51)
Oh wei, da schwinden sie wieder dahin.. die Arbeitsplätze. Wieder mehr Menschen die zum Sozialamt laufen und auf Staatskosten leben müssen. Das nennt man dann "Sozial" - ah ja.

(Mit Arbeitsplätze sind hier die Putzstellen gemeint, die wären in diesem Fall völlig überflüssig)


Nomade (28.2.09 15:17)
Da sieht man mal wieder wie P L E I T E unsere Bananen Republik Deutschland ist !!!!
Vor 20 Jahren waren wir noch ein Staat,wo man Geld verdienen konnte,genug Arbeitsplätze vorhanden waren und das Leben noch lebenswert war !!!

Heute sollte eigentlich der "Hosenanzug","das Merkel", die weiße Fahne raus hängen und nicht noch unser Geld verschleudern,sondern für das Volk( keine Manager) mehr Geld ausgeben für sinnvolle Arbeitsplätze,die auch nach Wert und Leistung der Arbeit bezahlt werden !!!


Manfred / Website (1.3.09 01:42)
Kann es sein, liebe He-Ka-Te und lieber Nomade, dass Ihr den Sinn meines Blog-Beitrags nicht im mindesten erfasst habt?

Ich bin froh, dass diese sinnlos aus-differenzierten Arbeitsplätze wegfallen! "Putzfrauen", die dort bisher den Dienst geschoben haben mögen, sind im Prinzip Fachkräfte für Reinigung und Hygiene, und wenn sie in dieser Funktion gebraucht und adäquat bezahlt werden, dann ist das auch okay. In der Regel aber sind "Putzfrauen" doch sowieso nur irgendwelche Handlanger, die in 3. Stufe outgesourct sind und das Putzen quasi ehrenamtlich mit einer kleinen Aufwandsentschädigung erledigen.

Da ist es doch voll korrekt, dass die Schüler (und Lehrer) selbst putzen und die bisher als Putzfrauen ausgebeuteten Frauen sich wieder sinnvollen Tätigkeiten oder schlicht dem eigenen Leben widmen können. - Ein echter Fortschritt!

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