so-zi-al

 

* Startseite     * Über...     * Archiv     * Gästebuch     * Kontakt     * Abonnieren



* Themen
     Schwarzfahren
     Zwangsjacke
     Weblog
     Alltag
     Politik
     Web
     Sibirien

* mehr
     Peter Schlemihl
     Links

* Freunde
   
    anderswo.ist.nirgendwo

    followmearound
    - mehr Freunde

* Links
     NachDenkSeiten
     DIE LINKE.
     Grundeinkommen
     junge Welt
     Erwerbslosen Forum
     Die Überflüssigen
     Stephan Geues Machtdebatte
     Freitag
     Analyse & Kritik
     Sozialismus
     LabourNet
     Blätter für deutsche und internationale Politik
     Jungle World
     ngo-online
     Attac
     EXIT! online
     World Socialist Website
     Net News Global
     Linksruck
     LinksNet
     Zeit-Fragen
     Armut und Arbeitslosigkeit
     Somlus Welt
     Der Schockwellenreiter
     RSS-Feed
     RSS-Feed so-zi-al

* Letztes Feedback
   23.02.21 06:10
    More Info
   25.02.21 20:22
    Leute, das ist Fake
   27.02.21 21:46
    Visit This Link
   28.02.21 00:45
    http://mirsex.club/categ
   3.03.21 01:18
    Реабилитация
   3.03.21 20:57
    ich bin einverstanden


Webnews







Korruption made in Germany

Wenn schon, denn schon. Die Korruption deutscher Politiker wird unter immer neuen Gesichtspunkten ausgelotet und auch relativiert. Ganze Listen von bezahlten Parlamentariern werden ver?ffentlicht. Diese werden trotz Vollbezahlung unter "Politiker mit Nebenjobs" gef?hrt. Die meisten erwischten Parlamentarier wehren sich gegen "ungerechtfertigte Verd?chtigungen". Einige treten sang- und klanglos oder unter Murren zur?ck von ihrem Amt (hoffentlich auch von ihrem Mandat!) - und kassieren jetzt vermutlich ?bergangsgeld oder eine satte Abfindung. Andere bezeichnen sich ganz unverfroren als "Kind" des sie schmierenden Konzerns! Sp?testens an diesem Punkt wird von der breiten ?ffentlichkeit und unbescholtenen, problembewussten Parlamentariern Redlichkeit und ein straffes Regelwerk, ggf. Strafen eingefordert. Dabei sollte man - insbesondere wenn Untersuchungen zu einem auswertbaren Datenbestand ?ber geschmierte Politiker f?hren sollen - folgenden Einwand von Albrecht M?ller von den NachDenkseiten zur eigentlichen politischen Korruption im Hintergrund ber?cksichtigen:
"Die 'Gegenleistung' der im Auftrag von Unternehmen und Verb?nden t?tigen Politiker, ehemaligen Politiker und hoher Beamter, Wissenschaftler und Publizisten (also keineswegs nur Politiker!!!) sind heute u.a. die sogenannten Reformen, die Privatisierungen und Deregulierungen. Diese 'Gegenleistung' trifft uns alle. Und die Erfahrung lehrt: Wenn wichtige gesellschaftspolitische Weichenstellungen 'geschmiert' werden, dann ist das f?r uns alle um vieles kostspieliger, als es z.B. eine Verdoppelung der Di?ten w?re."
Auch die Anmerkungen aus den Kommentaren im Weblog _notizen aus der provinz sind bedenkenswert:
  • "zudem k?me noch der Gesichtspunkt, da? die Gew?hlten Bez?ge f?r einen Vollzeitjob bekommen. Wer also nebenbei woanders arbeitet, schr?nkt eventuell die T?tigkeit in diesem Beruf sein (also weniger Leistung f?r gleiche Bez?ge)." (Kommentiert von: Ren? P?nitz, Januar 16, 2005)
  • "> Diese Gegenleistung mu? nur nicht in einer Arbeitsleistung bestehen
    einfach nichts leisten ist doch genug. nichts leisten was dem unternehmen schaden kann. ist wie im fussball, den ball nicht halten ist auch eine leistung, die manchmal honoriert wird ;-)" (Kommentiert von: Gerald, Januar 5, 2005)
  • "sch?nes beispiel
    illustriert sehr sch?n eine m?gliche 'gegen-leistung'" (Kommentiert von: Markus Breuer, Januar 6, 2005)
(Hervorhebungen von mir)
Dabei haben die NachDenkSeiten den Fall Arentz - zumindest bei oberfl?chlicher Betrachtung - auch schon relativiert. (Verlinkt ist eine Diskussion bei _notizen aus der provinz, in die ich den kurzen NachDenkSeiten-Beitrag von Wolfgang Lieb mangels Permalink komplett einflie?en lie?. Auch diese Diskussion ist im Gro?en und Ganzen sehr erhellend, auch wenn der Autor des Weblogs den Kommentar der NachDenkSeiten offensichtlich mutwillig in den falschen Hals bekommen hat und trotz sach(dien)lichen Hinweisen meinerseits nicht mehr davon abr?cken wollte...) Auch wenn es um einen erweiterten Horizont ging und sich diese Mahnung in damals noch ungeahntem Ausma? als berechtigt erwiesen hat, war das etwas ungl?cklich. Und zwar insbesondere deswegen, weil die scharf kritisierten Vorstandsposten der Parlamentarier, also die beim Kleinen Mann als Vollzeitjobs f?r sog. Leistungstr?ger eingestuften (Sitz-)T?tigkeiten, auch heute noch gar nicht recht als eine Abgeordneten- und Ausschussarbeit eigentlich ausschlie?enden Vollzeitjobs wahrgenommenen werden! Wie sollen die denn den Willen des Volkes kennen, beurteilen und umsetzen, wenn sie nur die Zusammenfassungen von Gesetzesentw?rfen ?berfliegen k?nnen und ihnen damit wichtige Details entgehen, wenn sie Statistiken nicht einmal ansehen, geschweige denn auswerten, geschweige denn zielgerichtet beim Statistischen Bundesamt oder bei den Wissenschaftlichen Diensten oder anderswo anfordern oder gar selbst erstellen und wenn sie mehr Gedanken an ihre ach so bedrohte finanzielle Zukunft verschwenden - wie z.B. Laurenz Meyer, der schon kurz nach dem R?cktritt seinem Arbeitgeber, dem VEW-Nachfolger RWE, mitgeteilt hatte, dass er nach Beendigung des Grundes f?r das Ruhen seiner T?tigkeit dem Unternehmen wieder als Mitarbeiter zur Verf?gung stehe - als an das Wohl der B?rgerinnen und B?rger, dem sie sich eigentlich per Eid verpflichtet haben?
Laut SPIEGEL online ist diese R?ckmeldung aus arbeitsrechtlichen Gr?nden notwendig - aber das w?rd ich nicht unbedingt wissen oder gerade in einer solchen Situation vielleicht nicht daran denken! Solche Aspekte der Eigenverantwortung, n?mlich die ?berlastung mit formalen Kleinigkeiten, sind es in erster Linie, die mich auch an der ganzen Agenda 2010 st?ren, weil sie der historisch beobachtbaren Tendenz zum Zusammenr?cken im Globalen Dorf widersprechen, die eher dadurch weiter verwirklicht werden k?nnte, dass der Staat alle B?rgerinnen und B?rger betreffenden Angelegenheiten mit seiner zentralen Organisation an sich zieht und damit effektiver l?st und gleichzeitig die B?rgerinnen und B?rger mehr Macht dar?ber gewinnen, wie diese Angelegenheiten angegangen werden. Diese der historischen Entwicklung gegenl?ufige Tendenz ist derzeit leider in vielen Teilbereichen der gesellschaftlichen Diskussion festzustellen, wie etwa bei der faktischen Abschaffung des Bankgeheimnisses und dem v?llig aus den Fugen geratenen Sozialabbau (DOC).
18.1.05 11:01
 
Letzte Einträge: Entschuldigung, Einladung zur Gerichtsverhandlung, Schwarzfahrer-Demo am Donnerstag, Alles Einstellungssache!, Wieder kein Sozialicket!


Werbung


bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Markus Breuer / Website (18.1.05 12:12)
>> auch wenn der Autor des Weblogs den Kommentar der
>> NachDenkSeiten offensichtlich mutwillig in den falschen
>> Hals bekommen hat und trotz sach(dien)lichen Hinweisen
>> meinerseits nicht mehr davon abrücken wollte...)
hmmh ... "mutwillig in den falschen Hals bekommen" ... andere modelle für die tatsache, das jemand anderer ansicht ist - obwohl du ihm "sach(dien)lichen Hinweise" gegeben hast - sind für dich nicht möglich?

"Wenn jemand anderer Meinung ist, hat er mich nicht verstanden oder ist bösen Willens" ist eine weitverbreitete geisteshaltung (auch ich kann mich in emotionalen momenten davon nicht ganz freisprechen). sie erspart einem auch manchen selbstzweifel und ist insofern dem geistigen wohlbefinden sicherlich zuträglich. wirklich hilfreich ist das in einem diskurs aber nicht, oder?


Manfred / Website (18.1.05 13:28)

Lieber Markus,
wie Du an meinen täglichen Besuchen in Deinem Weblog ablesen kannst, schätze ich Deine Meinung. Immer! Auch wenn wir mal nicht übereinstimmen. Einfach weil sie genauso fundiert begründet und genauso guten Argumenten zugänglich ist wie meine, wie wiederum die Diskussionen in Deinem Weblog (in der Regel) beweisen mögen.

Umso ärgerlicher dieses Gewese um den NachDenkSeiten-Kommentar zu Arentz! Jederzeit gestehe ich Dir eine von meiner abweichende Wertung dieser Aussage zu und man mag, wie ich in diesem Beitrag hier bemerke, auch durchaus die Interpretierbarkeit im Ausdruck kritisieren. Was man - eigentlich - nicht darf, ist, dem Autor das Wort im Mund herumzudrehen! Arentz ist für Wolfgang Lieb nicht der "Gute", für den er die Hand ins Feuer legen würde und der mit den 60.000 für nix doch nicht bestechlich genannt werden könne. (Dagegen erschienen ja sogar meine Aussagen interpretierbarer!) Lieb kritisiert vielmehr, dass die Höhe des Betrages, der Arentz als Ersten zum Stolpern brachte, ein Witz ist gegen das, was sich andere Parlamentarier in ihren "Neben"jobs dazu"verdienen", ohne die Verwerflichkeit dieses Tuns auch nur im geringsten in Zweifel zu ziehen, und wer da den ersten Stein werfen dürfe.

Solltest Du das unbedingt anders sehen wollen, dann halte bitte keine Vorträge in nunmehr schon zwei Weblogs über das Maß des Nutzens einer bestimmten, auf mich ebenfalls nicht zutreffenden Verhaltensweise für einen "Diskurs", sondern rück halt endlich raus mit Deinen Argumenten, warum Du Lieb auch inhaltlich anders interpretierst, als er eigentlich inhaltlich interpretiert werden dürfte, und warum auch meine sach(dien)lichen Hinweise auf die unzulässige Interpretierbarkeit, abgehoben vom Ausdruck, Dich nicht daran hindern können!!! Wenn Du nicht hinterm Berg halten und nicht stattdessen so ein Gesülz abseiern würdest, könnte dieser winzige Aspekt dessen, wofür ich mich gesellschaftlich engagiere, längst abgehakt sein!

Ich bin begierig, das endlich zu erfahren! Von mir aus schnappst Du Dir den Lieb-Text und machst einen eigenen Beitrag daraus und pflückst ihn auseinander! Ist mir hüben wie drüben recht! Nur tu's endlich!

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


Die Datenschuterklärung und die AGB habe ich gelesen, verstanden und akzeptiere sie. (Pflicht Angabe)

 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung