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Warum Hoeneß auf Revision verzichtet

Beim Überblicken des Blätterangebots in der Bahnhofsbuchhandlung meines Vertrauens konnte man wunderbar erkennen, warum Uli Hoeneß wirklichauf die Revision in seinem Strafprozess verzichtet hat: Er wollte damit den Mainzer Medienkonzern Verlagsgruppe Rhein-Main (VRM) bloßstellen!

Während die Schlagzeilen aller anderen Zeitungen vorsichtshalber, aber immerhin mehr oder weniger phantasievoll auf das Urteil, die Strafe oder das Strafmaß abheben, muss die Mainzer "Allgemeine Zeitung" der VRM unbedingt "Hoeneß wehrt sich gegen Haftstrafe" titeln! Und die rechtsrheinischen Ableger "Wiesbadener Kurier" und "Wiesbadener Tagblatt" sowie die "Allgemeine Zeitung" Ingelheim/Bingen und die "Main-Spitze" Rüsselsheim/Raunheim titeln allesamt "Hoeneß will Haftstrafe nicht akzeptieren". - Wirklich Pech, wenn Uli Hoeneß sich ausgerechnet nach Redaktionsschluss - reuig? - gegen eine Revision entscheidet!

Die "BZ" machte auf mit "Der Runde muss ins Eckige", die "WELT Kompakt" rechnete vor "28.500.000 Euro = 1278 Tage Haft ohne Bewährung", die "taz" zeigte einen um Gitterstäbe drapierten Bayern-München-Schal vor einer schmucklosen Ziegelsteinmauer und hatte die an BILD's dämliche "Wir sind Papst" gemahnende Schlagzeile "Mia san hier" darübermontiert.

Unübertrefflich kritisch hingegen die "junge Welt", die einen atemberaubend treffenden Vergleich anstellte unter der noch harmlos daher kommenden Schlagzeile "Spartarif des Tages: Urteil gegen Steuerhinterzieher Ulrich Hoeneß". Auch die Nachricht selbst ist ausgesprochen neutral formuliert: "Das Landgericht München hat den Präsidenten des FC Bayern, Ulrich Hoeneß, am Donnerstag in sieben Fällen der Steuerhinterziehung schuldig gesprochen und ihn zu drei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Hoeneß habe mit einem Geheimkonto in der Schweiz den Staat um mindestens 27,2 Millionen Euro Steuern betrogen." Die "junge Welt" öffnet die Blende weiter und da geraten verstörende Fakten ins Blickfeld: "Der milde Richterspruch kontrastiert mit Terrorurteilen wegen vergleichsweise geringfügiger Straftaten. So wurde im November 2013 ein 34jähriger Erwerbsloser in Nordhessen zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt, weil er Lebensmittelgutscheine des Jobcenters Waldeck-Frankenberg am Computer gefälscht hatte. Im Dezember 2013 verhängte das Amtsgericht im niedersächsischen Delmenhorst gegen einen 32jährigen Langzeitarbeitslosen wegen des gleichen Vergehens eine Haftstrafe von zwei Jahren. – Von Politikern verschiedener Parteien wurde das Urteil gegen Hoeneß als Bestätigung für die Existenz eines Rechtsstaats gewertet."

Der Held der "jungen Welt", der den Blick fürs große Ganze bewahrte, ist Arnold Schölzel!


Noch stärker im Verhältnis zu meiner Aktion Schwarzfahren für Gerechtigkeit relativieren die NachDenkSeiten:

Hoeneß

e) Zum Hoeneß-Urteil als Kontrast: 16-jähriger Schwarzfahrer muss fast drei Jahre ins Gefängnis
Schwarzfahren ist kein Kavaliersdelikt. Vor allem, wenn man besonders häufig aufgefallen ist. Das hat jetzt ein 16-jähriger Schwarzfahrer aus Magdeburg in Sachsen-Anhalt erfahren müssen. Die Polizei beförderte ihn jetzt in eine Justizvollzugsanstalt.
Quelle: WAZ.de

Anmerkung JW: Ja, Armut ist wirklich KEIN Kavaliersdelikt, sondern gehört hart bestraft!
14.3.14 17:41
 
Letzte Einträge: Entschuldigung, Einladung zur Gerichtsverhandlung, Schwarzfahrer-Demo am Donnerstag, Alles Einstellungssache!, Wieder kein Sozialicket!


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